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Die Isar entspringt im Karwendel (Tirol). Sie fließt bei der deutschen Grenze durch Scharnitz und Mittenwald. Zwischenstation ist der Sylvenstein-Stausee. Im weiteren verläuft die Isar durch die Städte Bad Tölz, Geretsried, Wolfratshausen, München, Freising, Moosburg, Landshut, Dingolfing, Landau an der Isar, Plattling und mündet (nach insgesamt 263 km) gegenüber von Deggendorf in die Donau.

Die frühere Ausprägung als typischer Gebirgs- und Voralpenfluss mit breitem, sich ständig verlagerndem Flussbett ausgedehnten Schotterbänken und verzweigten Flussarmen weist sie nur noch in einzelnen Bereichen des Oberlaufs auf.
Im Folgenden betrachten wir unter dem Titel ISAR-BIOTOPE jedoch nur den Teil der Isar oberhalb von München im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Landschaftliche Schönheit und botanischer Reichtum ist jedoch nicht nur auf die Isar und die Auenwälder beschränkt. Links und rechts neben der Isar erstreckt sich ein breiter Gürtel von Mooren und Streuwiesen - die sogenannte Tölzer Moorachse - die wir hier in unseren Biotop-Betrachtungen einbeziehen.

Etwa ein Viertel des gesammten Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen besteht aus Moore und angrenzenden Streuwiesen. Sie gehören zu den wertvollsten Bereichen im Landkreis und sind die größten Bestände dieser Lebensraumtypen in Bayern. Mitten durch diese Landschaft fließt die Isar, der wichtigste Fluss im Landkreis. Sie besitzt trotz der durch Wehre eingeschränkten Flussdynamik die ursprünglichste und besterhaltene Umlagerungsstrecke einer alpinen Wildflusslandschaft in Bayern.


Isar bei Vorderriss
Isar und Auenlandschaft bei Geretsried

Gefährdete Naturlandschaft

Den Wildfluss Isar gibt es noch und zwar oberhalb des Sylvenstein-Speichers. Weiter unten haben Flussverbauungen und Veränderungen im Gewässerregime den wilden Alpenfluss zahmer gemacht. Besiedelungen sind näher an den Fluss herangerückt.

Isar bei Wolfratshausen - Pupplinger Au

Die Isar und seine Auen, insbesondere die Ascholdinger und Pupplinger Au, sind ein beliebtes und viel besuchtes Erholungsziel. Die großen Kiesflächen und das Wasser der Isar laden zum Lagern, Sonnenbaden, Spielen, Picknicken und Bootfahren ein. Der Großraum München ist nahe, die Verkehrsanbindung mit Straße und S-Bahn sehr gut. Auswirkungen auf Flora und Fauna bleiben nicht aus.

Die Isar und die Auen sind im Eigentum des Freistaates Bayern. Der freie Zugang zu den Naturschönheiten ist für jedermann in der Bayerischen Verfassung festgeschrieben. Gleichwohl ist Naturschutz verpflichtende Aufgabe für jeden einzelnen und die staatliche Gemeinschaft (Art. 141 Bayer. Verfassung).

Isar-Ranger Bernhard März bei einer Exkursion in den Geretsrieder Isarauen (Fotos: Gerd Wellner)

Von April bis Oktober übernehmen die beiden Isar-Ranger Bernhard März und Andy Huber ihren Dienst im Bereich des Naturschutzgebietes Isarauen, ein über 16 km² großes Gebiet. Sie übernehmen sozusagen die Besucherbetreuung und kommen Ordnungsfunktionen nach. Bei evtl. Fehlverhalten weisen die Isar-Ranger Besucher höflich auf die Naturschutz-Gebote hin und werden dabei fast ausnahmslos respektiert. Vorrangiges Ziel ist das Werben um das Verständnis für eine intakte Natur.
(Siehe hierzu Infos vom Landratsamts Bad-Tölz-Wolfratshausen / Sachgebiet Umwelt:
» www.lra-toelz.de/index.php?id=337



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